So gehts Glatt: Bau Dir dein eigenes ServerOS

  • So gehts Glatt: Bau Dir dein eigenes ServerOS

    Zuerst benötigst du natürlich eine Basis für die Installation. Zur Auswahl stehen:


    Debian (Akt. Stable Version 10.2.0)

    Ubuntu (Akt. LTS Version 18.04.3)

    OpenSuse (Akt. Stable Version 15.1)

    Downloadlinks siehe Quellen.


    Ladet euch das entsprechende Image herunter und installiert eine Basis/minimal Installation davon.
    Wie man eine Festplatte unterteilt & formatiert könnt ihr hier erfahren: Klicken

    Richtet einen Benutzer sowie das Passwort für Root ein.


    Sobald der erste Start erfolgt ist könnt ihr mit der Individualisierung nach euren eigenen Wünschen und Anforderungen sowie der Optimierung beginnen.


    Wer sich mit dem betaCube beschäftigt, und einen ersten Vorgeschmack haben möchte, wie das so aussieht bzw. was dahinter steckt, kann sich hier ein von mir vorgefertigtes Installationsscript herunterladen und starten.


    Es beinhaltet neben der Auswahl an feinen Tools und Plex als Mediaserver auch schon ein paar Settings zur Optimierung und Bereinigung nicht benötigter Software & deren Dienste.


    Download Script: Debian

    Download Script: Ubuntu

    Download Script: OpenSuse


    Nach dem Download müsst ihr das Script entpacken und via GUI als "ausführbar" markieren. Natürlich funktioniert dies auch mit dem Terminal:

    Code
    chmod +x {Pfad zur Datei}


    Startet die Datei nun mit einem Doppelklick (GUI) oder im Terminal je nach Variante z.b mit:

    Code
    sudo ./debian_setup.sh

    Alternativ auch ./ubuntu_setup.sh oder ./opensuse_setup.sh.


    Nach einer kurzen Zeit voller kleiner Anpassungen und Settings könnt ihr dann die Softwareauswahl vorfinden.

    betaCube Software Menü mit Softwareauswahl


    Wählt mit der Maus (Klicken zum Anwählen) oder mit der Cursortaste hoch/runter (Leertaste zum Anwählen) aus und vergesst nicht "Server rebooten" anzuwählen damit zum Abschluss ein sauberer Neustart durchgeführt wird. Mit dem Bestätigen auf "OK" oder drücken der Taste ENTER startet die Installation.


    Das war es auch schon. Wenn ihr mehr Wissen wollt wie man z.b. eine Samba Datei bzw. Ordnerfreigabe einrichtet, schaut hier vorbei.



    Quellen:

    Debian Ubuntu OpenSuse

  • Debian
    Version 10.9.0

    Changelog:

    • Auf die aktuellste Debian Variante angepasst.
    • Neuste Plex Mediaserver Version hinterlegt. (-> 1.22.3.4523-d0ce30438)
    • Neuste VNC Server Version hinterlegt. (-> 6.7.4)
    • Optimierter Kernel hinterlegt. (-> 5.11.16)
    • JellyFin Mediaserver aufgenommen und die neuste Version hinterlegt.
    • Kleine Scriptanpassungen und Dateibereinigungen.


    Das Basis Image welches ihr benötigt: Debian Image
    Das betaCube Server Installationsscript bekommt ihr hier: betacube script

    Erster Schritt

    Ihr installiert euch das Debian auf eure Systemplatte (in minimaler Konfiguration -> Basis Gnome Desktop, kein Webserver etc.). Wenn ihr wollt natürlich auch mit LUKS Verschlüsselung.


    Zweiter Schritt


    Nach dem einrichten, kopiert ihr euch das Script an einen Ort eurer Wahl das ihr via Terminal natürlich schnell erreichen könnt. Wie bereits oben aufgeführt, kann es notwendig sein die Datei ausführbar zu machen!


    Öffnet das Terminal und wechselt in das Verzeichnis. Startet das Script wie folgt:

    Code
    sudo /.debian_setup.sh

    Bereits vor eurer Paketauswahl, entfernt das Script clever alle nicht für den Serverbetrieb benötigten Pakete und Anwendungen und richtet den optimierten Kernel ein. Als Nächstes erscheint dann die betaCube Softwareauswahl!


    Wählt die Punkte die ihr eingerichtet haben möchtest und bestätigt mit der Taste Enter oder mit einem Klick auf "OK" die Installation.

    Prinzipiell könnt ihr dann direkt nach dem Abschluss des Ganzen weiter machen. Dennoch empfehle ich einen Reboot.

    Geniesst die Funktionalität & Geschwindigkeit der optimierten Debian Variante. ;)


    Gut zu Wissen: Ich arbeite immer mal wieder an dem Script und füge ein paar weitere nützliche Apps/Pakete hinzu. Für JellyFin wird es noch einen separierten Beitrag geben!